00:00:01: Willkommen zu Authentisch und Erfolgreich im Vertrieb mit Claudia Freimuth.
00:00:06: Hier geht es darum, wie sie ihr Verkaufs- und Vertriebsteam in die wahre Größe führen!
00:00:11: Und hier ist ihre Expertin für authentischen Vertrieb – Claudia Freymuth.
00:00:22: Herzlich willkommen zur hundertsechsentigsten Episode vom Mutmacher Podcast für authentische Vertriebe.
00:00:27: ich freue mich sehr dass du da bist denn heute stelle ich dir Jean-Marc Götterthform.
00:00:32: Er ist Chef Redakteur und Journalist bei dem BtoB-Magazin, Fachmagazin für die Touristik Travel One.
00:00:39: Und ja wir haben über unterschiedliche Perspektiven gesprochen und es war noch richtig schön mal Zeit zu haben auch Insights zu bekommen von Travel One auch für den Business, das Business Concept aber auch was ich sehr spannend finde dass der Jean-Marc auch Autor ist.
00:00:55: Autor zwei Bücher einmal der Nokia Methode also damals Nokia wie Handys und aber die Bertelsmann-Methode.
00:01:03: Und das finde ich natürlich sehr spannend, packe ich natürlich auch in die Shownotes und werde dich bestimmt auch selber mal lesen.
00:01:10: dann hab viel Spaß und viel Spaß!
00:01:17: Herzlich willkommen lieber Jean-Marc im My Moodbacher Podcast für authentischen Vertrieb.
00:01:22: Ich freue mich sehr dass du da bist.
00:01:28: Ja, wir sind uns eigentlich noch nie so richtig intensiv begegnet aber immer mal vorne an und meistens auch bei Chameleon.
00:01:35: Da mache ich hier so ein Shoutout.
00:01:36: also schön dass du uns zusammenbringst liebes chameleons Reisenteam Und ich freue mich sehr das wir jetzt mal schaffen etwas intensiver zu sprechen.
00:01:45: Ich freu mich sehr dass du sozusagen auch mal Ja, eigentlich eine andere Perspektive bringst.
00:01:51: Weil ich ja sonst normalerweise immer viele Unternehmen habe die, ich sag mal so Wirtschaftsunternehmen nicht dass ihr kein Wirtschaftsunternehmen seid aber ihr sagt mehr aus der Presse und du bist Chefredakteur und Journalist von Travel Counter einem tollen Fachmagazin was alle drei Monate rauskommt im Paperform und auch ich genieße Ja, und bist auch schon recht lange dabei.
00:02:14: Auch in anderen Bereichen.
00:02:17: also dieses Travel Counter wie es sich schon nennt ist ja aus der Touristik für die jetzt zuhören aus anderen Branchen Und ich finde es ganz spannend mal in einen Magazin hineinzuschauen.
00:02:28: Ich glaube das ist meine Premiere heute.
00:02:31: Ach gut interessant
00:02:34: Ich find's immer ganz schön wenn man vorab so ein kleines Bild gibt von Was ist Travel Counter und vielleicht sogar auch so ein Bild aufmalt, was ihr alles Schönes macht?
00:02:47: Weil ihr macht ja nicht nur ein Magazin sondern ihr seid ja sehr stark auch digital unterwegs.
00:02:52: Ihr habt auch ich sage mal Fortbildung, Weiterbildung, ihr habt verschiedene Modelle die eurer Zielgruppe als Mehrwert zur Verfügung stellt und gebt uns doch gerne noch einen kleinen Einblick aus deiner Perspektive mit Travel Counter.
00:03:09: Normalerweise sind Verlage, haben ja einen eigenen Namen.
00:03:13: Also der Verlag.
00:03:14: wo alles hier drunter entsteht heißt Leibverlag also wie Leben Verlag.
00:03:19: den gibt es auch schon länger.
00:03:22: und die Market Travel Counter selber für die Touristik ist eine BtoB-Marke und sie ist um zwanzig neunzehn entstanden Also relativ neu.
00:03:33: Deswegen würde ich sagen, wenn man jetzt den BtoB-Markt anguckt in Deutschland also mediumäßig, da gibt es vier Marken tatsächlich.
00:03:44: Die Bekannten sind FVW und Touristik aktuell die sind beide fünftig Jahre alt.
00:03:49: Also wirklich Dinosaurier quasi, die Branche seit Langem begleitet.
00:03:54: das ist so, dass in dem Namen der FVW man das schon erkennen kann.
00:03:59: Das ist ja eine Abkürzung für fremden Verkehrswirtschaft und das wurde glaube ich in den fünftausend achtundfünfzig damals von der Familie Niedecken gegründet.
00:04:09: Da sind die beiden sehr alten Traditionsmarken Fachmedienmarken.
00:04:14: dann gibt es noch Reiseverneuen und da verschiedene Ableger, Counter Verneulen, Hotel Verneuen usw.. Und dann gibt es Travel Counter als vierte Marke und wir sind sozusagen der New Kid on the Block.
00:04:29: Wobei, der Chefredakteur selber ich bin hier in Hamburg gekommen, weil die FV mich geholt hat.
00:04:36: Das heißt, ich enne alle Kollegen auf die älteren und habe dort sechs Jahre gearbeitet und hatte dann bestimmte Aufgabe gehabt.
00:04:47: Dann war ich zehn Jahre raus aus der Touristik und bin dann im Jahr zweiundzehn gefragt worden, ob ich wieder einen möchte um die Refredaktionsrolle bei Travel Counter zu übernehmen.
00:04:59: So ist das entstanden!
00:05:01: Und wenn du das beschreiben möchtest klar wir sind nicht so traditionell würde ich sagen so unterwegs.
00:05:07: Travel Counter war immer schon ein bisschen anders und das erste was ich damals gemacht habe war dass für das Magazin ganz anders gemacht haben als die anderen.
00:05:17: Weil es ist kein Widerspruch, ein gut gelayoutetes und ansprechendes Magazin zu machen auch für die Fachporsche.
00:05:25: Das muss ja nicht immer so eine Zwangs- und Pflichtdiktüre sein wo man denkt oh Gott muss ich das schon wiederlesen.
00:05:32: Sondern das kann auch Spaß machen.
00:05:35: Deswegen ist das Printmagazin ganz anders.
00:05:37: Sieht wirklich toll aus.
00:05:40: Und es stimmt in den Magazinen und wir kriegen sehr viel Zuspruch darüber.
00:05:46: Aber am Anfang war es so, da sind wir gestartet kurz vor Corona und ein halbes Jahr später war Corona ja dann da.
00:05:55: Das waren rechtes Timing und dann haben alle Magazine, alle Verlage ihre Printprodukte eingestellt.
00:06:01: also Druck- und Versand ging ja alles nicht Und das hat dann ungefähr zwei Jahre gedauert, bis dann FVintosik aktuell das wieder aufgenommen haben.
00:06:11: Wir haben dann beschlossen wir machen es nicht wie die sondern machen wirklich das Printmagazin also ein gedrucktes Heften alle drei Monate und hat die Rolle etwas Vertiefendes, Analysiertes und mehr Inspiratives zu sein mit Bildern und Porträts
00:06:27: usw.,
00:06:28: weil die Branche sehr viele interessante Menschen hat aber die Plattform fehlt.
00:06:33: für die sind, glaube ich auch nicht ausreichend dargestellt.
00:06:38: Da haben wir gesagt das machen wir dann auch.
00:06:43: und die schnellen News, die Meldungen all diese Dinge passieren online.
00:06:47: Deswegen waren wir von früh an sehr stark digital unterwegs.
00:06:51: allen bekannt ist sicherlich die Morning News.
00:06:54: Das ist ein Newsletter vom Montag bis Freitags Und da ist immer die Nachrichtenlage des ganzen vorherigen Tages zusammengefasst.
00:07:03: das kommt von uns.
00:07:04: Also Travel Counter macht die Morning News, das macht einen Kollege.
00:07:07: Der macht ja schon dreißig Jahre.
00:07:09: Klaufe!
00:07:10: Er hat lustige Weise ein ähnlichen Namen wie ich.
00:07:12: der heißt Goddard mit D-Goddard Man Running Gag bei uns.
00:07:18: Ja, Klaus ist jetzt letztes Jahr in Rente gegangen, macht es ein jüngerer Kollege den wir abgeworben haben von Touristik aktuell.
00:07:26: Sie bzw.
00:07:27: nicht abgewormt.
00:07:28: er ist quasi da weggegangen aber Mochte Travel Counter immer schon und jetzt ist er bei uns an Bord.
00:07:37: Und Felix heißt der, Felix Hormel macht die Morning News.
00:07:40: also der hat ein schönes Produkt übernommen von Klaus und macht das auch sehr gut.
00:07:46: deswegen gibt es die morning news in der bewährten Qualität nach wie vor.
00:07:53: In Corona hatten wir dann gesagt, wenn wir alle drei Monate mit einem Print Heft rauskommen braucht die Branche trotzdem neben dem Newsletter einen Magazin-ähnlichen Heft oder irgendwas.
00:08:07: Und dann haben wir etwas kreiert, das nennt sich Travel Counter Digital.
00:08:13: Echtes Online-Magazin und das kommt alle vierzehn Tage raus.
00:08:19: Das heißt eben gleichen Rhythmus wie TOSIC aktuellen LVB erscheint das Digital, es wird aber nicht gedruckt.
00:08:26: Es erscheinte an einem Freitag und die News, die da drin sind, sind auch vom Freitage.
00:08:31: währenddessen ist es so, wenn du einen Printheft hast musst du das los schicken zur Druckerei.
00:08:37: Wenn du gut bist dann ist das in sieben Tagen gedruckt und wird dann versandt.
00:08:42: aber die Leute die es bekommen kriegen dann Artikel und so weiter diesen zehn Tage alt.
00:08:48: Die holen ja ihre aktuellen Dinge halt aus dem Internet raus.
00:08:52: Und da muss der Verlag auch gucken dass er darin Inhalter hat die sich nicht doppeln die schon mal online war.
00:08:58: Das ist halt ein großes Thema.
00:09:01: Und deswegen, das Digital von uns ist wirklich aktuell und es ist in einem Layout-Format wie das Quarterly also sehr magazinig mit viel Bildern und Bildstrecken usw.
00:09:12: Du kannst natürlich darauf klicken und verlinken dass ein großer Vorteil ist.
00:09:17: So kurzum wir sind digital stark unterwegs und da wir ein kleines Team sind nutzen wir zunehmend auch KI Prozesse effizienter zu machen, Ressourcen zu sparen.
00:09:30: Also wie kann das zum Beispiel aussehen?
00:09:32: Zum Beispiel kannst du ein Newsletter machen indem du Sachen die online erschienen sind von der KI rausnehmen lässt und daraus bestimmte Teaser machen lässt.
00:09:44: Du kannst auch Interviews
00:09:47: z.B.,
00:09:47: die du führst oder Artikel die du fürst durch die KI erstmal grob strukturieren.
00:09:54: Das sind ja Audio-Dateien Und das macht die KI in einen Textdatei.
00:09:58: und dann kannste der KI sagen, mach mir da was im Bericht ein Interview usw.
00:10:02: Es ist noch nicht so dass die einfach fertig sind, du musst sie schon veredeln und gucken.
00:10:08: aber mit der KI sind wir da wirklich viel schneller.
00:10:10: also das heißt wir sind inzwischen in der Geschwindigkeit von Größe und Verlagen mit zwanzig Leuten oder so und wir sind nur zu sechs oder sieben in einer Redaktion und können aber trotzdem diesen Output machen.
00:10:23: Okay, super.
00:10:26: Darf man wissen was sozusagen die App oder die entsprechende KI das KI-Tool ist?
00:10:33: Ja, wir nutzen ja mehrere.
00:10:35: es gibt ja auch extra für Redaktionen spezielle Tools.
00:10:40: aber zum Beispiel nutze ich für Interviews also Audio Transkription nutze sich ein Tool von Google.
00:10:46: das nennt sich TurboScribe und ist recht günstig.
00:10:53: Also man zahlt wirklich ganz kleines Geld dafür.
00:10:57: Und das kann in wenigen Minuten quasi eine Audiodatei, die zum Beispiel ein Gespräch über eine Stunde oder drei bis vier Stunden in wenige Minuten transkribieren, dann kann man dann gucken und die KI dahinter kann zum Beispiel auch wenn du auf Tagung bist Applaus oder Störgeräusche oder so alles ausblenden um nur wirklich das Gesprochene daraus nehmen.
00:11:20: Das ist schon echt erstaunlich, was die KI da schon leisten kann.
00:11:24: So dass ich gar nicht unbedingt zum Beispiel in einem eins-zwei Gespräch machen muss sondern ich kann das auch in einer Tagung aufnehmen, was eine Perfektion ist.
00:11:33: Da kommen Diskussionen und viele Leute.
00:11:35: dann muss die KI auch unterscheiden wer spricht gerade?
00:11:38: Da ist Applaus, Störgeräusch hast du Moderate usw.. Wenn du der KI sagst, wer auf der Bühne ist.
00:11:44: Es ist schon erstaunlich.
00:11:45: die kann schon von alleine schon zuordnen anhand der Zitat und Aussage wäre das sein kann.
00:11:50: Und es ist erstaundlich genau acht zu neunzig Prozent ungefähr würde ich sagen.
00:11:55: So dann hast du eine Datei und daraus kannst deine zweite KI nehmen und kannst aus der Datei dann wiederum ein Artikel machen oder einen Bericht machen?
00:12:04: Und dann musst du selber natürlich ran und muss dann gucken dass du das was da drin ist weil die KI die fast Sachen zusammen oder schreibt Sachen anders.
00:12:14: Und du musst deine eigene Tonialität reinbringen, deinen eigenen Zungsschlag.
00:12:19: Du musst Sachen dann gucken ob das richtig ist oder falsch ist.
00:12:22: aber ich nutze dass wie ein Handwerk also wie so'n Tudel um Sachen sozusagen vorzubereiten.
00:12:29: Ja und so soll es sein?
00:12:30: Das ist ja perfekt!
00:12:31: Also das ist der perfekte
00:12:33: Zusammenspiel.
00:12:34: Wobei... Ich nutze da schon bisschen Warnen davor weil KI is kein Werkzeug.
00:12:40: Also ein Werkzeug ist ein Messer.
00:12:42: Und einen Messer kannst du Salat schneiden oder du kannst jemanden umbringen, aber das Messer alleine macht nichts.
00:12:47: Deine Entscheidung.
00:12:49: Die KI aber ist selbstlerbend und selbst entscheidend.
00:12:52: Das es wie ein Kind was man irgendwas gibt und dann ist das raus.
00:12:56: Das Kind entscheidet selber.
00:12:57: Da kannst du gut steuern so.
00:13:00: Das ist der Unterschied zwischen Handwerk also Tool und KI.
00:13:04: Ich
00:13:05: habe mir gerade die Frage gestellt wenn Du War ich neugierig, sitzt du dann in den ersten Reihen damit das auch mit dem Mikro gut funktioniert oder kannst du auch in den hinteren Reihen sitzen?
00:13:17: Wichtig ist dass der Lautsprecher näher ist.
00:13:20: Ich kann nicht außerhalb des Zeltes sein
00:13:24: und da habe ich mir noch die Frage gestellt Wie unterscheidest du dann, also ich sag mal super Prozess.
00:13:31: und wenn du den persönlichen Feinschliff machst, deinen Voice of Tone sozusagen reinbringst.
00:13:41: Hast du dann parallel was aufgeschrieben?
00:13:44: Dass du das nochmal querlesen kannst weil manchmal also Ding oder bist so trainiert dass du irgendwie alles weißt was gesagt worden ist.
00:13:50: Also mir würde es nicht so gehen.
00:13:52: Also das ist eine interessante und gute Frage, weil früher war es so oder KI und all diese Dinge.
00:13:58: Da hast du aufgeschrieben natürlich dir Notizen gemacht und da musst Du im Grunde genommen zwei Dinge gleichzeitig machen also zuhören was auf der Bühne ist gut notizen machen Und das macht das schon schwer.
00:14:10: Natürlich ist man ein Journalist über viele Jahre dann trainiert.
00:14:13: Man ist viel trainierter als normale Menschen würde ich mal so behaupten und man kann das gut.
00:14:18: so aber mit der KI die dann aufnimmt und man kann sich darauf verlassen, dann kann man ganz in Ruhe entspannt diese Panel-Diskussion verfolgen und wirklich alles aufnehmen.
00:14:29: Und vor allen Dingen was viel wichtiger ist, man kann dann zugucken und wenn man das ist eigentlich eine gute Voraussetzung im Beruf, wenn man zum Beispiel Sachen sehr gut beobachten kann Dann kann man Stimmung mitbekommen Gästigen Mimiken und Atmosphäre mitbekommen, die nachher dann reinfließen kann in den Artikel.
00:14:51: Das musst du auch sofort aufschreiben oder so kannst du machen per Stichworte aber ich kann zum Beispiel bei mir ist es so das Karri in Audio nimmt das alles auf das ist das Inhaltliche aber ich beobachte dann halt sehr genau und da kann ich dann wiederum in dem Artikel viel stärker reinbringen.
00:15:08: deswegen sind meine Artikel auch oft mit so einem atmosphärischen Ton
00:15:14: drum
00:15:15: Weil da hab ich jetzt Muss und Zeit, das wirklich aufzunehmen.
00:15:18: Ach cool!
00:15:19: Und vor allen Dingen auch spannend, weil mir geht's aus so... Ich beobachte sehr gerne und bin da sehr wach unterwegs.
00:15:28: Das musst du ja im Grunde auch.
00:15:31: Jetzt kannst Du es?
00:15:32: Das ist eine neue Phase also ein neuer Mehrwert der sich jetzt rauszieht und dann kannst du atmosphärisch dazu mehr schreiben.
00:15:42: Jetzt habe ich aber auch die Frage nochmal, würdest... schreibst du dir dann auch das auf?
00:15:47: Wann, wo was wie passiert?
00:15:49: Ja
00:15:50: und da mache ich mir kurze Notizen.
00:15:52: zum Beispiel kann ich dir sagen also ganz einfach ein Beispiel Die der KIN Also dass der Hauptvortrag von Albin Leudel Auf den Azzuren ist ein gutes Bein für uns.
00:16:05: Was der Präsident des Deutschen Reiseverbandes ist Für die die Branche fremd sind genau
00:16:11: Das ist wie man es kennt, quasi oder wie man sich das vorstellen kann.
00:16:15: Also die Tagung beginnt und irgendwann ziemlich am Anfang betritt er die Bühne und hält dann eine Rede an einen Vortrag der so zwanzig bis zuzwanzig Minuten geht und das ist sozusagen die Eröffnung der Jahrestagung.
00:16:29: Und für uns Medienleute ist dieser Vortrat natürlich wichtig.
00:16:33: wir bekommen auch die Textform vorab mit einer Sperrfrist Und du musst aber trotzdem gucken, ob er sich an den geschriebenen Sachen hält.
00:16:43: Weil es kann auch sein, dass es Veränderungen gibt oder er selbst Sachen einbringt so.
00:16:47: Deswegen ist das erst mal schon wichtig, dass du den Unterschied erkennst zwischen gesprochenem und geschriebenem Fassung.
00:16:54: Aber er hält seinen Vortrag, das nimmst du halt auf.
00:16:59: So dann sitzt du dort und kriegst mit was überhaupt am dem Tag ist.
00:17:03: Zum Beispiel gibt es schlechtes Wetter wie die Stimmung im Saal.
00:17:08: Was passiert denn da, was läuft da so ab?
00:17:11: Das bekommst du natürlich.
00:17:12: Kannst du das so schön formuliert hast?
00:17:14: man ist dann wacher dafür weil du einfach Sachen genau beobachtest.
00:17:18: und hier bei den Azoren war es so der Tag begann sehr mit dunklen Wolken sehr verhangen und war kühl- und regnachisch.
00:17:27: ja und diese dunklen wolken habe ich dann benutzt als Allokurie für seine also als Bild für seine Rede.
00:17:37: Die Krisenstimmung jetzt in der Branche drin, weil die Reisewirtschaft hat ja durchdiener Auskrise.
00:17:41: natürlich leidet da sehr drunter und er hat das in seiner Regelrede im Zentrum gestellt und thematisiert.
00:17:49: Und wenn du ein Artikel schreibst und die Leute sonst lesen – das ist halt das Entscheidende deswegen machen wir das – dann kannst du es so machen dass du einfach nur Faktenfakten fackt und Meldung schreibts.
00:18:01: Aber für die Leser ist es schöner, wenn sie reingezogen werden und dann einen zähnischen Einstieg bekommen.
00:18:08: Zum Beispiel dass du dann beschreibst das der Tag so beginnt, dass die dunklen Wolken sich über den Atlantiktürmen und Schlechtes bringen.
00:18:16: Und dann denkst
00:18:17: du zu der Rede wo er dann privatisiert.
00:18:21: Und da macht sich ja auch deine Autoren-Erfahrung bemerkbar kommt jetzt gerade mir so der Gedanke Und da muss ich sagen, da habe ich gar nicht recherchiert mehr Kulper.
00:18:31: Aber weil du das... Das habe ich garnicht so wahrgenommen.
00:18:34: Das heißt erzähl doch mal kurz noch einen kleinen Schlenker was es dann mit dem Auton da sein so auf sich hat?
00:18:41: Ja, ich war früher in einer anderen Branche tätig.
00:18:44: Ich war meine eigentliche angestammte Branche ist Wirtschaft und IT und Internet.
00:18:50: Also damals als die Mobilfunknetze entstanden sind dass Internet aufkam war ich sozusagen einer der Journalisten, die das mitverfolgt haben.
00:18:59: Aber kein Technisch-Journalist sondern ein Wirtschaftsjournalist.
00:19:01: Ich habe für Handelsblatt Wirtschaftswache und Kapital geschrieben auch für den Manager Magazin mal eine oder zwei Beiträge.
00:19:09: Das heißt, ich hab immer hinter den Kulissen geguckt was sind das für Firmen?
00:19:12: Welche Startups sind das?
00:19:13: Und ich habe über Google geschrieben über Apple und Meta und all diese Dinge im Silicon Valley.
00:19:20: Also ich habe da schon bisschen mehr Erfahrung und daraufhin ist ein Verlag auf mich irgendwann zugekommen, weil ich war damals der führende Journalist rund um Nokia.
00:19:33: Nokia hat eine Firma, die ja Weltmarktführer geworden ist und ich war derjenige, der Nokia sehr gut kannte und habe sehr viel darüber geschrieben über diesen Weltmarkt-Führer damals den Allspieg auch von Nokia Und da ist der Verlag aufgekommen.
00:19:49: Sie hatten eine Reihe damals das hieß die zehn Erfolgsgeheimnisse der Global Player.
00:19:56: Da drunter war zum Beispiel Microsoft, General Electric, Porsche und so weiter.
00:20:02: Und sie wollten dann Nokia haben und haben da einen Menschen gesucht, der darüber schreiben konnte, dass das distillieren konnte was in die Zeltzehn Erfolgseheimnisse.
00:20:12: Das war das erste Buch, was ich geschrieben habe.
00:20:15: Ach weiß ich, das ist spannend!
00:20:16: Ja.
00:20:17: Daher auch deine IT-Affinität?
00:20:19: Genau.
00:20:22: Genau.
00:20:22: Und interessanterweise müsste ich eigentlich heute ein zweites Buch schreiben, also das müsste irgendwie heißen die zehn Misserfolge von Nokia.
00:20:32: Wie jeder weiß ist Nokia heute nicht mehr spielt überhaupt keine Rolle mehr in den Mobilfunknetzen als Netzwerkproduzent schon.
00:20:45: Die haben ja sehr viel Technik aber nicht mehr im Handybereich und diese Dinge.
00:20:49: Das ist schon längst passiert.
00:20:51: Die sind tatsächlich damals, hat Microsoft die zum Teil aufgekauft.
00:20:55: Diese spartet und Microsoft gibt es auch in dem Sinn und dann nicht mehr da drin.
00:21:01: so aber das hätte man jetzt
00:21:03: z.B.,
00:21:03: jetzt zwanzig Jahre später kann man ein zweites Buch darüber sprechen.
00:21:08: Und lässt sich in einem Satz sagen warum die Copeyser gegangen sind?
00:21:13: Ja, dass ist wie in vielen Branchen der Fall Der Hybris, der Manager, die glauben es würde immer so weitergehen und sie unterschätzen dann Newcomer.
00:21:30: Aufsteigen wie zum Beispiel Apple und sie da vollkommen also vollkommen daneben gelegen haben was auf Sie zurollt.
00:21:41: Stichwort KI.
00:21:42: Ah okay cool!
00:21:46: Und um da noch Einsatz hinzuzufügen Das war relativ erfolgreich dieses Buch.
00:21:52: und dann kam der Verlag nochmal auf mich zu für ein zweites Buch.
00:21:55: Es gibt in Deutschland, gab damals in Deutschland kein Buch über den Bertelsmann-Konzern.
00:22:02: Wie wir ja wissen großer Konzern fing ja in Deutschland hier an erstmal mit den Buchklubs und ist inzwischen heute ja der Besitzer von ganz vielen Fernsehsender RTL oder Kunadjah und so weiter.
00:22:18: Und damals gab es kein Buch über den Aufstieg in der Volksthesen von Bertelsmann, deswegen war das Buch über Bertelsman geschwiegen.
00:22:25: Ach krass!
00:22:27: Ja, das ist sehr spannend.
00:22:28: also das würde mich jetzt auch interessieren da werde ich da mal herrschen
00:22:31: hier mit.
00:22:35: Spannend, ja toll was da alles total gekommen, schon macht das sehr herrlich.
00:22:40: Vielleicht nochmal kurz zurück zu dem Modell oder dem Konzept von Travel One.
00:22:47: Das Business-Modell ist wahrscheinlich, wie man sich das bei Verlagswesen so vorstellen darf schon auch dass ihr euch über Anzeigen finanziert und über, ich sag mal die Printstruktur, dass man dann kauft?
00:23:01: Oder Wie funktioniert es bei euch?
00:23:05: Ja Bei Travel Counter wie auch bei anderen Verlagen gibt's ein klassisches Modell.
00:23:14: Die meisten Verlage finanzieren sich über Anzeigen, über das Anzeigengeschäft.
00:23:19: Über Anzeigungssätze aber auch gerade bei den Fachmedien über Abonnenten also die Leser die ein Abo abschließen und idealerweise ist eigentlich das Abo Modell das tragende Umsatzmodell sozusagen on top.
00:23:40: Aber das hat sich in vielen Jahren eigentlich umgedreht.
00:23:44: Also, bei den meisten Verlagen ist das Anzeigenmodell das Tragende und das Abumodell am Top.
00:23:51: Was dazu führt dass wenn es Probleme über den Anzeigungs- umsetzen gibt die Verlage gleich Probleme haben weil das Abomodell reicht nicht.
00:24:01: Und bei uns ist es tatsächlich auch so das damals so angelegt worden ist,
00:24:08: d.h.,
00:24:09: unser Abo-Modell ist das kleinere Modell also wir bekommen da wirklich nicht viel Geld.
00:24:16: und das Anzeigenmodell die anzeigen Umsätze ist das tragende Modell.
00:24:20: Und jetzt gibt es da verschiedene Dinge wie man wissen muss dass das Print-Model alt ist.
00:24:27: Also Anzeig, Printanzeigen Das ist schon längst ein Thema was schon vergeht.
00:24:32: Das sieht man schon seit Jahren, das kann man auch allgemein bei den anderen Zeitschriften sehen ob man Spiegelstern oder so sieht dass die Printanzeigen schon zurückgehen.
00:24:44: also früher waren die unglaublich dick und da waren ganz viele Sachen drin.
00:24:50: Woran liegt es?
00:24:51: Es liegt daran dass die ganzen Anzeigen Kunden inzwischen auf online gehen.
00:24:55: Das ist besser trackbar, besser messbar und du hast eine größere Reichweite, ist aktueller und schneller.
00:25:02: Und da gehen sie auch sehr viel stärker auf Banner.
00:25:05: Werbung also Banner und alle Formen von Online-Werbungen ist natürlich jetzt liegt im Trend wobei man wissen muss dass die Kosten oder wie viel bringt das ein?
00:25:18: Viel viel geringer ist als ne Printanzeige.
00:25:21: Das heißt du musst viel mehr online Banner schalten machen, Reichweiten erzeugen usw.. Klickraten haben, um das zu kompensieren was weggeht von den Print.
00:25:36: Und ist es dann also als Chefredatur?
00:25:37: in dem Sinne hat man ja eigentlich damit eher nicht zu tun.
00:25:42: aber ihr seid ein kleines Team und irgendwie seid ihr wahrscheinlich auch irgendwie alle dabei auch dafür zu sorgen.
00:25:48: weil wenn wir jetzt mal die Brücke schlagen zum Vertrieb Frage ich mich natürlich, wie sozusagen so euer Vertrieb aussieht und im besten Fall noch zu sagen was du daraus vielleicht für eine Essenz oder eine Empfehlung sogar hast.
00:26:01: Ja der Vertrieb wir haben einen Vertrieb und es ist in jedem Verlag so.
00:26:07: es gibt eine Trennung zwischen Redaktion und Vertrieb oder zwischen Redakzen und zeigen Vertriebs und entweder das sind genauer und bei uns auch und deswegen habe Ich mit dem Anzeigenvertrieb nicht viel zu tun Sondern ich briefe sie nur, wenn es aktuelle Entwicklungen gibt damit Sie auch über die Branche Bescheid wissen.
00:26:25: Und das ist gerade im BTOB Bereich essentiell und sehr wichtig dass die Anzeigenverkäufer auch wissen was in der Branche läuft welche Firma welches Unternehmen was macht welche Kampagne läuft wohin geht's wie gehts denen usw.
00:26:41: nicht nur um Gesprächskontakte zu haben oder Kontaktpflege zu betreiben sondern auch wirklich inhaltlich zu wissen Wie funktioniert das?
00:26:49: Und in der Touristik ist die Touristika bekannt als People's Business.
00:26:53: Das heißt, die Fiebler müssen auch wirklich unterwegs sein und bei Events Tagung idealerweise auch ihre Kontakte knüpfen und die Leute persönlich kennenlernen.
00:27:04: Das bringt nicht viel gerade BtoB Bereich dass man nur vom grünen Tisch aus mit Mails oder solche Dinge Leute anschreibt.
00:27:13: Das ist sozusagen nice to have.
00:27:16: Aber entscheidend ist wirklich der persönliche Kontakt hier noch mehr als vielleicht den anderen Branchen.
00:27:23: Ja, sehe ich auch so.
00:27:24: Das heißt du... ...ist immer verbindest dann eher oder teilst irgendwie ein Update mit?
00:27:33: Wie sich die...?
00:27:34: Update ist das eine und ich stelle viele Kontakte her und ich weiß natürlich durch meine Position kriege ich vieles mit.
00:27:42: oder ich wollte erzählen mir Dinge was heißt Ich weiss schon relativ gut Bescheid über bestimmte Sachen in Unternehmen drin, das kann ich dann weitergeben für die wenn es wichtig ist.
00:27:55: Wir haben ja auch regelmäßige Sitzungen zusammen so und dann... Es gibt natürlich getrennte vertriebliche Sitzung und es gibt welche mit der Redaktion zusammen
00:28:05: und dann
00:28:06: bestrechen wir das ja auch so.
00:28:08: Und ich glaube einfach entscheidend ist dass der Chefredakteur nicht verkauft.
00:28:14: Es geht ja nicht darum, dass ich jetzt irgendwo anrufe und sagen, ihr müsst jetzt Anzeigen verkaufen.
00:28:19: Das kann ich nicht machen.
00:28:20: Das macht mich völlig unglaubwürdig.
00:28:23: Man muss aber leider sagen das ist in der Branche bei uns gerade hier wohl schon so ist.
00:28:31: also Ich möchte das nicht ausschließen weil ich da schon öfter gehört habe Dass die Redaktion oder die sagen wir andersherum die Anzeigabteilung in den Verlagen eine relativ dominante Rolle spielt und der Redaktion auch sagt, was sie berichten darf oder nicht.
00:28:50: Weil es da sozusagen ja... Es ist ne Vorgabe das man sparen muss und auch gucken effizient sein muss und deswegen auch lieber nicht nach Newswert unbedingt geht sondern seinen Blick auf Anzeigenkunden hat.
00:29:07: also spricht wenn ein Anzeigekunde ne Anzeige schaltet oder ne Kampagne hat dann wird er sicherlich auch redaktionell erwähnt, sag ich mal so.
00:29:16: Und es ist auch andersherum so wenn ein Anzeigkunden, potenzieller Anzeigenkunden keine Anzahl geschaltet oder ähnliches, dann hat das glaube ich etwas schwieriger in der redaktionen Umfeld auch wenn er interessante News hat.
00:29:34: und da ist eigentlich eine schlechte Entwicklung weil wir müssen redaktional über Dinge berichten die interessant sind.
00:29:41: Und eigentlich muss jeder, es ist eigentlich eine relativ klare und simple Geschichte.
00:29:46: Jeder Journalist – ich mache das jetzt allgemein – muss entscheiden welchen Herr er dient.
00:29:54: Ja?
00:29:55: Wenn er ein guter Journalist ist, bedient er seine Leser.
00:30:00: Die hat einen Fokus auf nicht seine Anzeigenkunden.
00:30:06: beeinflusst sofort die Arbeit.
00:30:08: Das heißt, wenn du schreibst dann hast du den Leser im Blick und nicht den Anzeigen kund X Y so.
00:30:15: leider ist in vielen Verlagen das genau umgekehrt.
00:30:21: Und mit all dem mit aller Erfahrung, die Du gemacht hast In den unterschiedlichsten Bereichen auch selbst ich sage mal jetzt als Chef Redaktor oder Journalist was würdest Du bezeichnen und denen ich jetzt auch als jemanden wahrnehme der auch unternehmerisch irgendwie auch denkt und seinen Weg geht.
00:30:42: Was würdest du sagen, ist das Wichtigste was man im Vertrieb beachten darf?
00:30:47: Und gerne auch aus der Brille jetzt wo du tätig bist?
00:30:54: Was würdest du jemandem mitgeben wollen einem Jungen oder aber auch einem Reifen der vielleicht noch mal offen ist für neues Denken?
00:31:05: Das ist schwierig, weil ich selbst nicht so vertrieblich so versiert bin.
00:31:09: Aber ich weiß natürlich ein paar Dinge kann ich schon sagen.
00:31:12: also beispielsweise ist total interessant es gibt ja das Pareto-Prinzip.
00:31:17: Also man muss schauen welche Kunden bringen die meisten Umsätze?
00:31:23: Ja das ist ja eigentlich eine Binse.
00:31:27: aber oft ist das so dass man für die paar Kunden die man nicht erreicht hat diese zwanzig Prozent oder so ungleich höheren Aufwand betreibt, um die zu erreichen oder neue Umsätze zu generieren.
00:31:41: Statt wirklich auf die großen sich zu fokussieren, die den großen, die große Masse mitbringen und das glaube ich ist ein wesentlicher Punkt dass man am Ende des Jahres oder für eine strategische Ausrichtung schon sehr genau wissen muss was sind meine besten Kunden?
00:31:59: Was kann ich mit denen machen?
00:32:00: wie baue ich das aus Und welche von den zwanzig Prozent lohnt es sich wirklich, dort reinzugehen und die Ressourcen aufzubringen?
00:32:09: Gerade wenn man eine kleine Mannschaft ist.
00:32:11: Ja, ein cooler Punkt weil das ist tatsächlich je nachdem in welchem Unternehmen du dich natürlich befindest.
00:32:16: aber Ist das so ne Sache die gerne mal vergessen wird?
00:32:20: Weil man immer irgendwie das Gefühl hat Neu-Neu-Neu mehr mehr mehr anstatt sich einmal in den Ohrensessel zu setzen und zu sehen ich gucke mir meine Strategie oder meine Struktur mal an Und welche Strategie ist da eigentlich die Schlauste?
00:32:33: Und habe ich im Grunde von denen, die existieren und mit denen ich gut zusammen arbeite.
00:32:38: Und die auch schon größer sind noch irgendwie Chancen dann noch einen zusätzlichen Mehrwert zu bieten.
00:32:43: Genau!
00:32:44: Der zweite Punkt ist es ist total wichtig auf die Bedürfnisse des Kunden einzugehen um rauszuhorchen was braucht er?
00:32:54: und wenn man sehr gut ist darin kann man sogar den Kunden dann schlüpft man in so eine Art Beraterrolle, wo man den Kunden berät was man Dinge ihm sagt die er selber vielleicht auch gar nicht so offen zettel hat.
00:33:09: Ihm Wege aufzeigt Möglichkeiten auf zeigt wo er sich und sein Produkt in Form von verschiedenen Formaten oder so stärker und besser rausbringen kann.
00:33:19: das heißt diese Konsulting- und Beratungsrolle ist ziemlich wichtig Weil man dann nicht immer diese gleichen Sachen von der Stange hat.
00:33:29: Es geht ja nicht darum, dass man seine Stammkunden die X-Te anzeige oder Produkt so abverkauft und einen Abschluss macht wo es dann fünfmal das Gleiche irgendwo anders steht sondern jeder Kunde möchte was besonderes.
00:33:47: er möchte eigentlich zwei Dinge haben.
00:33:50: Ein Anzeigenkunde, ein Werbekunde möchte zwei Dinge haben.
00:33:52: Er möchte das beste Preis-Leistungsverhältnis haben.
00:33:55: Also er investiert etwas und dann möchte daraus das Meiste rausziehen.
00:33:58: Sprich ob das Reichweite ist Effekt, Image oder sonst was?
00:34:02: Und er möchte auch als etwas Individuelles wahrgenommen werden.
00:34:08: also er möchte etwas haben, was nicht andere haben.
00:34:13: so wenn man die beiden Dinge so gut zusammenbringen kann dann ist man relativ erfolgreich vertrieblich unterwegs.
00:34:19: Auch ich rede jetzt gar gemein, aber im Medienkontext ist das so dass die Vertriebler bei uns auch tatsächlich eine Kümmerseitigenrolle haben.
00:34:31: also sie reden dann mit den Anzeigenkunden, also hier Partner aus der Touristik und da geht es nicht um Printanzeigen, die nach Vier.
00:34:39: Dann geht es darum wie kann man euer Liegen, euer Produkt besser hineinbringen in den markt mit welchen formaten oder was kann man da machen.
00:34:51: Wenn wir klein sind, haben wir viel schneller flexibler unterwegs und wir können die dinge wesentlich besser umsetzen finde ich.
00:34:58: Schön das ist immer raus weil die großen frage der große abstimmungs runden haben Und sie haben auch andere preise.
00:35:05: sie müssen natürlich größeres rad drehen das heißt die peise beispielsweise eines großen, marktführenden Konkurrenten von uns.
00:35:13: Da ist eine Anzeigenseite kostet schon mehr als bei uns die ganze Kampagne.
00:35:20: und klar das ist ne Frage von Standing und was man da abrufen kann so.
00:35:28: Aber das sind so die wichtigen Dinge.
00:35:30: Ja es auf jeden Fall auch ein sehr schöner Punkt und schöner Schatz weil auch gerade bei euch speziell über euch denn mit dem Wissen mit dem ihr unterwegs seid, weil ihr bekommt ja... Befasst euch tagtäglich wirklich mit der Essenz der Dinge die in der Touristik passieren und kriegt halt unerscheinlich viel mit habt.
00:35:46: Unerscheintlich viele Gespräche!
00:35:47: Und da ist die D-Source schlechthin das ist ja die Quelle schlecht hin und auf Basis dessen kannst du natürlich dann auch wunderbar weiter entwickeln, weiter denken, neue Wege aufzeigen, Impulse geben, Inspirationen und denkst vielleicht ein Stück weit mehr neu weil du eben so eine Bandbreite hast.
00:36:12: Die Verkäufer sind immer sehr interessiert daran, mich mitzunehmen bei Gesprächen.
00:36:17: Dann tauchen wir zu zweit auf und ich habe die inhaltlich redaktionelle Seite und kann das dann unterfüttern aber kann auch sehr gut vermitteln.
00:36:28: Und wenn wir dann aus den Gesprächen rausgehen und die Partner fühlen sich gut aufgehoben, dann habe ich meinen inhaltlichen Teil dazu beigetragen.
00:36:36: Aber der Vertriebler übernimmt sozusagen die Staffel und macht dann den Rest mit den ganzen Konditionen angeboten
00:36:44: usw.,
00:36:45: damit habe ich gar nichts mehr zu tun.
00:36:47: aber bei diesen Gesprächen ist es oft so da muss ich immer lachen weil dann der Verkäufer zu mir sagt ja du bist bei uns der bessere Verkäufer.
00:36:55: Ich wüsste doch, warum ich dich eingeladen habe!
00:36:58: Aber das liegt natürlich daran dass ich ja ein bisschen einen Pluspunkt hab weil ich redaktionell unterwegs bin und ich muss mich dann nicht verkaufen.
00:37:09: Ja diese wahrhaftige Interesse, ne?
00:37:11: Das ist ja damit beginnt es am Ende des Tages.
00:37:12: Diese wahrhaftigen Interesse für deinen Kunden oder für dein Gegenüber entwickelt ja dieses Vertrauen, diese Verbindung.
00:37:21: Diese Beziehung wo man halt auslegen kann was ist hier wichtig?
00:37:24: Was ist relevant um darauf aufbauen zu sagen Mensch guck mal hier lang oder da lang.
00:37:31: Ja super cool so habe ich es noch gar nicht gesehen.
00:37:34: und auch in großen Konzernen oder größeren Unternehmen ist das oft so dass die Leute die im Marketing arbeiten die ja unsere Ansprechpartner sind also für die Vertreter jetzt sozusagen Das sind ja oft die Marketingleute.
00:37:48: Die sind auch ganz dankbar, wenn sie dann von mir zum Beispiel inhaltliche Dinge erfahren, die Sie im Konzern sogar gar nicht bekommen.
00:37:57: Also das ist schon ganz gut.
00:38:00: Wie Produkte sich entwickeln würde, geht der Trend hin?
00:38:02: Welche Sachen entstehen dann neu oder so?
00:38:05: Das bekommen die manchmal am Rande mit oder halt wenn es fertig ist und das uninteressant, wenn ein Journalist da ist, der so ein bisschen aus dem Nähkästen plaudern kann weil er halt mit dem CEO gesprochen hat oder mit jemandem etwas weiß.
00:38:20: Ja auch gut.
00:38:23: Jean-Marc, ich merke wir könnten noch ein bisschen länger schnacken wie der Hamburger sagt aber irgendwie ist es schon über die Zeit.
00:38:31: Aber eins interessiert mich noch weil du gesagt hast vorhin und das vielleicht persönlich, du kamst von wo irgendwann nach Hamburg?
00:38:38: In
00:38:39: dem Jahr zwei tausend drei bin ich aus Köln, Rüsseldorf, Kölner zum Rheinland nach Hamburg gekommen.
00:38:46: da habe ich zwanzig Jahre gewohnt Bonn, nach dem Studium.
00:38:52: Ich habe in Münster studiert und Köln begangen für meinen Voluntariat quasi und hab dort in Süssel doch meine erste Stelle gehabt.
00:39:00: Und dann von dorthaus habe ich diesen Ruf nach Hamburg gehabt.
00:39:05: So bin ich nach Hamburg im Jahr zwei tausend drei gekommen.
00:39:09: Münster-Studion, wie gesagt.
00:39:11: Und
00:39:11: Journalismus dann oder was ist das?
00:39:13: Nein
00:39:14: tatsächlich habe ich einen akademischen Abschluss also ich hab ein Magister.
00:39:19: Also ein Masters würde man heute sagen und meine Fächer waren Englisch, also englische Philologie mit Schwerpunkt Amerikanistik und dort drin mit Schwerkpunkt zwanziger Jahre.
00:39:32: Ich bin ein F Scott Fitzgerald Experte.
00:39:38: Und zwanziger Jahre, sagt ihr auch was?
00:39:40: Das ist alles in den zwanzigern Jahren gewesen.
00:39:43: Mein zweites Fach war neuere Geschichte.
00:39:46: Werpunkt Kolonialgeschichte und Nationalsozialismus.
00:39:50: Und das Fach, du musst drei Fächer haben.
00:39:52: Das Fach war Philosophie und Politik.
00:39:55: Das ist eine schöne Bandbreite!
00:39:58: Ja, ich merke.
00:39:59: Wir müssen es noch vertiefen schon mal.
00:40:01: Also wir sind ja nicht so weit voneinander entfernt.
00:40:06: Aber an dieser Stelle ganz herzlichen Dank war mir wirklich eine Freude vor allem weil man auf Events ist immer alles kurz und ich hätte jetzt gar nicht gedacht dass wir über so viele unterschiedliche Dinge sprechen.
00:40:20: Insofern war das sehr erfrischend und vielen dank für all deine Insights.
00:40:24: Das war sehr inspirierend!
00:40:28: Dann lasst ihr gut gehen, wir treffen uns mal auf einen Kaffee und dann würde ich sagen bis ganz bald.
00:40:34: Ja sehr
00:40:36: gern!